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Vision

Unsere Visionen stützen sich auf den Bereits bestehenden
Bildungscampus Sonnwendviertel. Diverse Auszüge aus dem "Dossier" der Architektengruppe PPAG helfen uns dabei dieses Vorhaben genauer zu veranschaulichen.

Copyrights: „PPAG architects“

Bildungscampus

Mit dem Bildungscampus Sonnwendviertel am Gelände des Hauptbahnhofes wurde ein Bildungsbau in Wien erstmals ziel- und nicht lösungsorientiert ausgeschrieben.

pädagogisch-räumlichen Konzept

Die gegenwärtige Pädagogik setzt auf eine individuelle Betreuung für jedes Kind. Nicht der instruktive Unterricht (Frontalunterricht) steht im Vordergrund, sondern Freies Lernen und Projektunterricht.

Einteilung in Cluster

In jedem Cluster sind rund um einen Marktplatz (voll möblierbare, pädagogisch nutzbare gemeinsame Fläche) 4 Bildungsräume, ein Projektraum und ein Teamraum für die Lehrer angeordnet. Auch die Lehrer „wohnen“ im selben „Dorf“ (Circa 100 Kinder plus Pädagogen).

Marktplatz

Der Marktplatz entsteht aus der simplen Umwandlung der in Bildungseinrichtung üblichen Erschließungsflächen. Diese können – da normalerweise Fluchtweg – normalerweise nie möbliert und/oder genutzt werden.

Freiklassen

Betrachtet man zwei übereinanderliegende Cluster (EG, OG), so sind nie zwei Bildungsräume übereinander angeordnet. Über jedem unteren befi ndet sich fürs Obergeschoss

Bildungsräume

Bildungsräume (früher Klassen genannt) in den Schulen und Gruppenräume im Kindergarten sind quadratisch.
8 x 8m bzw. 9 x 9m.  Obwohl sehr selbstähnlich gleicht keiner einem anderen.

energetisches Konzept

Das Gebäude wird im Niedrigenergiestandard errichtet. Die Körperwärme der SchülerInnen wird genutzt bzw. bei Abwesenheit subsummiert, die Lüftung - der entscheidende

Schultische

Für den Bildungscampus wurden neue Schultische entwickelt: Es sind Tische für 3 Kinder (nicht 2) und sie sind – ausgenommen Kindergarten – „normal“ hoch (normale Bürotischhöhe 76cm).

Ausgestaltung

Graphisch-künstlerische Ausgestaltung (Büro bleed): Ausgangspunkt war die Vorstellung von einer Art Farbcode, ähnlich den schottischen Tartans, der die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe repräsentiert.

Der Freiraum erstreckt sich vom Gartenniveau über die offenen Fluchttreppen auf die Terrassen in den Obergeschossen. Jede Fläche ist genutzt. Am Dach der Sporthalle ist der Hartplatz. Zwischen zwei angrenzenden Bildungseinrichtungen ergeben sich innere Höfe, Orte der Transition zwischen den jeweiligen Einrichtungen. Leicht grün gefärbter Besenstrich-Beton, grüner EPDM-Gummibelag, grüne Wiese. Bäume als Lehrmittel, große Bewegungsräume, kleine versteckte Spielbereiche, Beete … . Bei warmer Witterung verschmelzen die Marktplätze mit dem Freiraum, wodurch quasi ein System aus Pavillons entsteht.

Campusmodell

Das Campusmodell ist in allen Maßstäben räumlich artikuliert. Es setzt in der Konfguration der Schultische, in der räumlich-maßstäblichen Differenzierung einzelner Bildungsräume

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